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achtfacher Weg

von Gell-Mann eingeführter Ausdruck der Elementarteilchenphysik für die unitäre Symmetrie SU(3), die drei Generatoren in der fundamentalen Darstellung besitzt.

In den höherdimensionalen Darstellungen der SU(3) befinden sich mehrere Oktette (daher achtfacher Weg als eine Anleihe aus dem Buddhismus) als Tensorprodukte der fundamentalen Darstellung. Der Begriff wurde 1961 von Gell-Mann für die zeitgleich mit Ne'eman aufgestellte SU(3)-Flavor-Symmetrie eingeführt. Mit den drei leichten Quarks Up, Down und Strange in der fundamentalen Darstellung lassen sich z.B. das Oktett der pseudoskalaren Mesonen p, K und h oder das Oktett der 1/2-Baryonen aufbauen. Als grosser Erfolg des Achtfachen-Weg-Modells gilt die Entdeckung des W - -Mesons, dessen Existenz, Masse und Zerfallseigenschaften von Gell-Mann vorhergesagt wurden.

 

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