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Destillation

(Siedetrennen). Verfahren zur Trennung von Flüssigkeitsgemischen, deren Komponenten bei unterschiedlichen Temperaturen sieden. Erdöl wird durch eine sog. fraktionierte D. dadurch zerlegt, daß man es erhitzt und als ein Dampf-Flüssigkeitsgemisch in eine sog. D. kolonne einleitet, in der bei unterschiedlichen Temperaturen z. B. Benzin, leichtes und schweres Heizöl getrennt destillieren. Verfahren zur Reinigung oder Trennung von Flüssigkeiten (Zerlegung homogener Systeme). Die Flüssigkeit wird bei Siedetemperatur verdampft, der Dampf kondensiert und als Destillat, entweder zusammen (einfache Destillation) oder nach Siedebereichen getrennt (fraktionierte Destillation), aufgefangen. Die einfache Destillation eignet sich für die Trennung von Flüssigkeitsmischungen, deren Siededifferenz mindestens 100 K beträgt. Bei kleinen Siededifferenzen wird statt der Gleichstromdestillation, bei der Dampf und Destillat in die gleiche Richtung geführt werden, die Gegenstromdestillation (Rektifikation) angewandt. Empfindliche Verbindungen werden durch Vakuumdestillation getrennt. Die thermodynamischen Grundlagen der Destillation (Dampf-Flüssigkeits-Gleichgewichte) werden durch die Clausius-Clapeyron-Gleichung, das Raoultsche und das Daltonsche Gesetz beschrieben.

 

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