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Diskscanner, konfokaler

Konfokalmikroskop, bei dem das Licht nicht durch eine einzelne Lochblende, sondern durch eine Drehscheibe mit Hunderten von Lochblenden (Nipkow-Scheibe) tritt. Das entstehende Bild stellt eine Vielzahl von einzelnen Lichtquellen dar, die mittels des Mikroskopobjektives auf die Probe fokussiert werden. Das von der Probe reflektierte Licht oder das entstehende Fluoreszenzlicht wird nach dem zweiten Durchlaufen der Lochmaske von einer Scanlinse auf ein Detektorarray fokussiert und dort nachgewiesen. Die Lochmaske selbst rotiert und stellt dadurch sicher, dass jeder Punkt in der Fokalebene tatsächlich überstrichen und detektiert wird. Der Vorteil der konfokalen Diskscanner gegenüber den Punktscannern liegt in der parallelen Detektion vieler Objektpunkte und damit in der Detektionsgeschwindigkeit. Der Nachteil besteht in der vergleichsweise schlechten optischen Auflösung und der geringen Lichtstärke solcher Systeme.

 

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