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EDVA

Abk. fiir elektronische Datenverarbeitungsanlage, Datenverarbeitungsanlage. Digital rechner zur Verarbeitung von Daten, die meist in großer Anzahl anfallen. Die die unterschiedlichsten Sachverhalte beschreibenden Daten (z. B. Meßergebnisse, Lagerbestände, Eigenschaften von Objekten, Preise usw.) werden mittels einer EDVA nach gewissen Ordnungsprinzipien, die vom Nutzer durch die Anwenderprogramme festgelegt werden, miteinander verglichen, sortiert, korrigiert und zugordnet bzw. auch arithmetisch und logisch miteinander verknüpft. Die große Menge der Eingangsdaten und das hauptsächliche Vergleichen, Sortieren und Auswerten unterscheidet die EDVA von einer Anlage der digitalen Rechentechnik im engeren Sinn. In der Rechentechnik kommt es meist darauf an, mit relativ wenigen Eingangsdaten komplizierte mathematische Berechnungen auszuführen. Im normalen Sprachgebrauch sind diese Grenzen jedoch verwischt. Besonders die EDVA auf der Basis von Mikrorechnern (Personalcomputer, Bürocomputer, Heimcomputer) haben durch ihre geringe Größe und hohe Flexibilität einen besonders breiten Einsatz in allen Bereichen der Wirtschaft gefunden.

 

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