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einsames Elektronenpaar

zwei Elektronen in einem Molekül, die sich in demselben räumlichen Orbital befinden und in guter Näherung an einem Atom lokalisiert sind. Damit haben die Elektronen eines Paares entgegengesetzten Spin (Pauli-Prinzip) und sind gar nicht oder nur unwesentlich an der chemischen Bindung beteiligt. Beispielsweise besitzt das Wassermolekül zwei einsame Elektronenpaare am Sauerstoff, von denen sich das eine in einem Orbital senkrecht zur Molekülebene befindet und aus Symmetriegründen strikt nichtbindend ist, während das zweite in der Molekülebene liegt und ganz schwach bindend ist. In der Photoelektronenspektroskopie sind einsame Elektronenpaare in der Regel anhand scharfer Peaks mit geringer Schwingungsstruktur zu identifizieren. Moleküle mit einsamen Elektronenpaaren können von Atomen oder Molekülen koordinativ gebunden werden, die eine Elektronenlücke in der Valenzschale haben. (Komplexverbindungen)

 

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