A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Flüssigkristallanzeige

Engl: LCD (Liquid Crystal Display). Elektronisches Bauelement oder flacher Bildschirm zur Anzeige von Ziffern, Buchstaben und anderen Zeichen nach dem Prinzip der Flüssigkristallzelle. Flüssigkristalle sind flüssige organische Verbindungen, ausgezeichnet durch langgestreckte Moleküle, die sich regelmäßig anordnen. In einer F-zelle ist die Flüssigkeit zwischen zwei etwa 5 bis 15 m (Tausendstel mm) voneinander entfernten flächigen Elektroden eingeschlossen. Beide Gefäßwände (Elektroden) weisen eine um 90° versetzte Rillenstruktur auf, nach der sich die Moleküle kontinuierlich über die Filmdicke hinweg ausrichten. Glasplatten an den Rückseiten der Elektroden folgen Polarisationsfilter mit wiederum um 90° zueinander gedrehten Polarisationsebenen. Liegt kein Feld an, nimmt der Betrachter eine helle lichtdurchlässige Fläche wahr. Die Vorderseite des Flüssigkristallraumes ist mit durchsichtigen Segmentelektroden belegt, aus denen die Schriftzeichen zusammmengesetzt sind. Bei angelegtem Feld stellen sich die Flüssigkeitsmoleküle parallel zur Blickrichtung, die Segmentelektroden werden undurchsichtig und erscheinen dunkel. Eine Ziffer kann durch sieben Segmente dargestellt werden; einschließlich des Dezimalpunktes sind somit acht Zuleitungen je Ziffer erforderlich. Die Vielzahl von Anschlüssen, die z. B bei einemTaschenrechner nötig wäre, wird durch Multiplexbetrieb nach einem festgelegten Impulsschema reduziert. F. sind nur bei auffallendem Licht ablesbar. Ihr geringer Leistungsbedarf von nur wenigen Mikrowatt (Millionstel W) (Watt) je Quadratzentimenter hat sie vielfach die Leuchtdioden verdrängen lassen.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Flüssigkristall-Anzeige
Flüssigkristallanzeigen

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Motordrehzahl | Graham | Gausssche Linsenformel Optik

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen