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Flussschlauch

Flusslinie, Flusswirbel, das im isotropen Fall zylindersymmetrische Strukturelement des Magnetfeldes im gemischten Zustand eines Supraleiters zweiter Art, dessen Gesamtfluss ein Flussquant (2,07 × 10-15 T m2 ) beträgt. Längs der Zylinderachse ist die Supraleitung völlig unterdrückt und erreicht ihre volle Stärke erst in einem radialen Abstand, der etwa der Kohärenzlänge des Supraleiters entspricht. Das von den die Achse umfliessenden kreisförmigen Supraströmen erzeugte Magnetfeld ist im Zentrum maximal und klingt über eine radiale Entfernung ab, die der Eindringtiefe des Magnetfeldes in den Supraleiter vergleichbar ist. Die Gesamtheit der Flussschläuche ordnet sich in der Regel zu einem Abrikossow-Gitter an. In anisotropen Supraleitern (z.B. Hochtemperatur-Supraleiter) kann die Form der Flussschläuche von der Zylindersymmetrie abweichen und diskusähnliche Gestalt annehmen.

 

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