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Fresnelscher Spiegelversuch

Optik, erstmals von A.J. Fresnel (1816) durchgeführter Versuch zum Nachweis der Interferenz des Lichts. Bei diesem Versuch beleuchtet eine monochromatische Lichtquelle L zwei einen Winkel von nahezu 180° einschliessende Planspiegel S1 und S2 (Fresnel-Spiegel) mit Knickpunkt S so, dass zwei virtuelle Lichtquellen L1 und L2 entstehen. Diese sind kohärent und beleuchten einen Schirm, der von den Spiegeln weiter entfernt ist, als diese von L. Aufgrund der Kohärenz der virtuellen Lichtquellen zeigen sich auf dem Schirm Interferenzmuster aus abwechselnd hellen und dunklen Bereichen. Im Punkt O herrscht Helligkeit, da hier der Gangunterschied der Strahlen aus L1 und L2 gleich null ist, während er in D1 genau l / 2 beträgt, also ein Interferenzminimum erzeugt. Fresnel benutzte die Anordnung bereits zum Messen der Wellenlänge über die angenäherte Formel

mit ,  a: Winkel, um den die beiden Spiegel gegeneinander geknickt sind, und .

 

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