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Gesetz der ersten Wellenfront

engl. precedence effect, Beschreibung der für die Richtungswahrnehmung wichtigen Eigenschaft des Gehörs, dass in einem diffusen Schallfeld die Schallquellen aus der Richtung gehört werden, aus der die erste Schallwellenfront, d.h. der Direktschall, beim Hörer eintrifft. Der dadurch geprägte Richtungseindruck bleibt erhalten, auch wenn in den darauf folgenden 150 ms Schallanteile aus anderen Richtungen eintreffen, die im Zeitraum 3-30 ms sogar einen bis zu 10 dB höherem Pegel haben können als der Direktschall. Noch später eintreffende Schallanteile werden getrennt als Nachhall oder Echo wahrgenommen. Die Kenntnis dieser Zusammenhänge ist für die Stereophonie und die Beschallungstechnik von Bedeutung.

 

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