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Ginsburg-Landau-Ordnungsparameter

eine komplexe Grösse, die als Summenwellenfunktion des Systems der supraleitenden Ladungsträger (Cooper-Paare) aufgefasst werden kann. Der Wert y > y* gibt die Dichte der supraleitenden Ladungsträger an, die als Cooper-Paare (BCS-Theorie der Supraleitfähigkeit) mit der Ladung 2e identifiziert werden konnten. Die Bezeichnung »Ordnungsparameter« hängt mit der höheren Ordnung der Leitungselektronen im Supraleiter zusammen. Statistische zeitliche Schwankungen von y, die in der Nähe der Übergangstemperatur eines Supraleiters auftreten, werden als thermodynamische Fluktuationen des Ordnungsparameters bezeichnet. Sie sind insbesondere an Präparaten sehr kleiner Abmessungen beobachtbar. Die thermodynamischen Fluktuationen bewirken das kurzzeitige Auftreten von Cooper-Paaren auch oberhalb der Übergangstemperatur des Supraleiters und führen damit zur Abrundung der Übergangskurve des Supraleiters bzw. zur Paraleitfähigkeit.

 

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