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Gravimetrie

Umwelt- und Geophysik, Untersuchung der Struktur des Erdschwerefeldes (Schwere) mittels Gravimeter zur Identifikation von Bereichen unterschiedlicher Gesteinsdichten und daraus abgeleiteter Gesteinsarten. Kleinräumig ist Gravimetrie eine der klassischen Potentialmethoden der angewandten Geophysik. Unerlässliche Voraussetzung für die Erkennung, Auswertung und Interpretation von Schweremessungen ist deren Reduktion auf ein einheitliches Bezugsniveau, das entweder das Meeresniveau oder die mittlere Höhe des Untersuchungsgebiets sein kann (Geoid).

Durch Reduktion aller Messwerte auf einheitlichen Abstand vom Erdmittelpunkt, die Freiluftreduktion, erhält man die Freiluftschwere. Sie gibt Auskunft über die gesamte Massenbilanz unter dem Messgebiet und näherungsweise über Abweichungen vom isostatischen Gleichgewichtszustand der Erdrinde (Isostasie) und über geodynamische Prozesse im Erdinnern.

 

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