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Hückel

Erich, deutscher Physiker, *9.8.1896 Charlottenburg (heute zu Berlin), †16.2.1980 Marburg; 1935-62 Professor in Marburg; bedeutende Arbeiten zur theoretischen Chemie; schuf mit P.J.W. Debye ab 1922 eine Theorie der starken Elektrolyte (Debye-Hückel-Theorie); stellte 1931 die Hückel-Regel zur Theorie der Aromatizität cyclischer, konjugiert ungesättigter Verbindungen auf und führte quantenmechanische Untersuchungen zur chemischen Bindung von Kohlenstoffatomen in organischen Verbindungen durch; entwickelte ab 1931 das Hückel-Molekül-Orbitalverfahren (HMO-Verfahren) der Quantenchemie und lieferte 1937 eine quantentheoretische Deutung des Benzolmoleküls (unter anderem Aufstellung der Strukturformel des Benzvalens, eines tricyclischen Valenzisomeren des Benzols); ferner Untersuchungen der Beweglichkeitsmechanismen von Wasserstoff- und Hydroxidionen in wässrigen Lösungen und zur optischen Aktivität.

 

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Hörschwelle
Hückelsche Theorie

 

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