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Hauser-Feshbach-Verfahren

Methode zur Berechnung von Wirkungsquerschnitten für Compound-Kernreaktionen vom Typ A(a,b)B, wobei ein Teilchen a auf einen Kern A trifft und einen Compoundkern bildet, der unter Emission eines Teilchens b in den Restkern B übergeht. Unter der Annahme, dass sich der Compoundkern im Mittel hinsichtlich der Teilchenemission wie ein einziger isolierter Compoundzustand verhält, aus dem Teilchen in die unterschiedlichen Reaktionskanäle b mit gleicher Wahrscheinlichkeit ausgesandt werden, mit der einlaufende Teilchen der Sorte b absorbiert werden, ergibt sich nach Hauser und Feshbach der Ausdruck

Hauser-Feshbach-Verfahren

wobei Hauser-Feshbach-Verfahren gleich der Wellenlänge des einlaufenden Teilchens a ist und T die Transmissionskoeffizienten für die einlaufenden und auslaufenden Wellen, die die Teilchen darstellen, sind. Mit Hilfe dieses Ausdrucks lassen sich mittlere Wirkungsquerschnitte für Compound-Kern-Reaktionen berechnen.

 

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