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Information
Begriff, der außer im allg. Sprachgebrauch vor allem im Nachrichtenwesen und bei der Datenverarbeitung (Computer) verwendet wird. Was darunter zu verstehen ist, läßt sich mit den folgenden Erfahrungssätzen umschreiben: Es gibt keine I. ohne Code. Es gibt keinen Code ohne Vereinbarung über seine Bedeutung. Es gibt keine I. ohne Sender. Sender und Empfänger müssen den Code kennen, damit eine I. verstanden wird. Am Anfang einer I. kette steht ein geistiger Urheber; I. ist keine materielle Größe. Zeichenketten und syntaktische Regeln (zum Bau und zur Gliederung von Sätzen), nach denen Zeichen zu Worten und Worte zu Sätzen verknüpft werden, sind unerläßlich. Nur das ist I. , was eine Botschaft, Aussage, Sinn und Bedeutung (Semantik) enthält. Auf der Seite des Senders müssen auf den Empfänger bezogene Zielvorgaben, Pläne, Konzeptionen etc. existieren. Damit der Empfänger eine I. verarbeiten kann, muß sie auf »pragmatische« Weise übermittelt werden.
in der Informationstheorie der allgemeine Begriff für
eine Nachricht, d.h. eine Menge von in bestimmter Weise strukturierten
Signalen, die von einer Informationsquelle ausgesandt und über einen
Nachrichtenkanal übertragen wird. Es kann sich dabei um diskrete Zeichen
(Buchstaben, Zahlen, diskrete Amplitudenstufen) oder um kontinuierliche
Signalfunktionen (wie beim analogen Telefon, Fernseher, etc.) handeln. Die
Informationstheorie beschäftigt sich mit der effizienten und abbildungstreuen
Speicherung, Umwandlung, Übermittlung und Darstellung von Information.
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