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Isohelie

Werden Schwarzweiß-Aufnahmen in Tonwertauszüge zerlegt, die jeweils vorwiegend die Lichter, Mitteltöne und Schatten wiedergeben, und anschließend deckungsgleich überein-andermontiert, so entstehen Bilder, die sich im wesentlichen aus den drei Tonwerten Schwarz, Grau und Weiß zusammensetzen. Man spricht dann von Isohelien bzw. einem Gouache-Effekt. Ausgangsbild für eine derartige Umsetzung ist meist ein großformatiges Negativ oder Positiv (evtl. kopiert vom Kleinbildnegativ), das zu Beginn der Arbeit mit Passerkreuzen versehen wird, die später die paßgerechte Montage der einzelnen Tonwertauszüge erleichtern. Letztere werden im Kontaktverfahren nach dem Prinzip der Tontrennung, d. h. mit unterschiedlich langen Belichtungszeiten auf steil arbeitende Positivfilme kopiert. Durch weiteres Umkopieren verlieren die Tonwertauszüge alle Halbtöne. Die letzten Kopien, die in verdünntem Entwickler bis zur gewünschten Dichte (Graustufe) entwickelt werden und ein negatives Bild zeigen, werden kontu-remdeckend aufeinandermontiert und auf ein weiches Fotopapier umbelich-tet. Entscheidend für die resultierende Bildwirkung ist vor allem die Wiedergabe der hellen Lichter und der tiefen Schatten. Sie bewirken die ausgesprochen plastische und plakative Wirkung der Isohelie.

 

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isoionischer Punkt

 

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