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Koinzidenz, verzögerte

Atom- und Molekülphysik, Messmethode der Laserspektroskopie mit gepulsten Lasern zur Messung der Lebensdauer angeregter Zustände in Atomen oder Molekülen. Dabei wird eine Probe von einem gepulsten Laser in einen angeregten Zustand gepumpt und zeitlich aufgelöst die Fluoreszenzstrahlung gemessen. Die Anregungsintensität ist dabei so klein, dass die Wahrscheinlichkeit, durch einen Anregungspuls ein Fluoreszenzphoton nachzuweisen, klein gegen eins ist. Die gesamte Anordnung ist in Abb. 1 gezeigt. Atome in einer Resonanzzelle werden z.B. durch einen modengekoppelten Laser angeregt. Die Lichtintensität des Anregungslasers wird mit einer Photodiode gemessen. Die Laserpulse dienen dazu, eine elektronische Uhr, z.B. einen Zeit-Amplituden-Wandler, zu starten. Das Fluoreszenzlicht wird senkrecht zur Strahlrichtung des Lasers mit einem Monochromator spektral gefiltert und mit einem empfindlichen Photomultiplier nachgewiesen. Die Pulse des Photomultipliers werden durch einen Diskriminator in Standard-Pulse umgewandelt. Die Verteilung der detektierten Fluoreszenzphotonen als Funktion der Zeitdifferenz zwischen Laserpuls und Detektion des Fluoreszenzphotons wird in einem Vielkanalanalysator gespeichert. Aus der Abklingzeit dieser Verteilung ergibt sich schliesslich die Lebensdauer des angeregten Zustands.

Koinzidenz, verzögerte

Koinzidenz, verzögerte: Aufbau zur Lebensdauermessung an Atomen oder Molekülen mit der Methode der verzögerten Koinzidenz.

 

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