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Koppers-Totzek-Verfahren

Verfahren zur Kohlevergasung. Hierbei wird feingemahlene Kohle (Kohlenstaub) drucklos bei Temperaturen von ca. 1 000° C unter Einsatz von Dampf und Sauerstoff zu etwa 2 / 3 in Synthesegas und zu 1 / 3 in Koks umgewandelt. Wegen der hohen Betriebstemperaturen kann auch niederwertige Kohle mit hohen Aschenanteilen (bis zu 40 %) vergast werden. Das erzeugte Rohgasgemisch besteht im wesentlichen aus Kohlenmonoxid CO (» 60 %), Wasserstoff H2 (» 30 %) und Kohlendioxid CO2 (» 10 %). Pro Normkubikmeter (Nm3) Synthesegas (CO + H2) müssen 0,535 kg Kohle, 0,426 Nm3 Sauerstoff und 0,231 kg Wasserdampf eingesetzt werden

Koppers-Totzek-Verfahren

Koppers-Totzek-Verfahren: Schematische Darstellung des Koppers-Totzek-Verfahrens.

 

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Weitere Begriffe : Neutronenüberschuss | Euler-Gleichung | Einkörpervergaser

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