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Kreuzgitter

zweidimensionale Erweiterung eines einfachen optischen (Strich-) Gitters, bei dem die beiden Strichrichtungen aufeinander senkrecht stehen. Trifft eine ebene Welle auf ein Kreuzgitter, gehen jeweils von den Kreuzungspunkten Sekundärwellen aus, die nur in bestimmten Richtungen konstruktiv interferieren (Interferenz). Diese Richtungen sind durch die Maschenweite des Gitters bestimmt und bilden zwei vom Kreuzungspunkt ausgehende, zueinander senkrechte Kegel. Im allgemeinen schneiden sich die Kegel in Geraden, die damit die Richtung der gebeugten Strahlen angeben. Bei Kreuzgittern treten ebenso wie bei einfachen Gittern für jede Wellenlänge Interferenzmaxima auf. M.v. Laue interpretierte die durch Röntgenstrahlbeugung an Kristallen erzeugten Laue-Diagramme mit Hilfe von zueinander parallel angeordneten Kreuzgittern. Diese Raumgitter zeigen bei vorgegebenen Maschenweiten nur noch bei bestimmten Wellenlängen Interferenzmaxima. (Braggsches Reflexionsgesetz)

 

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