A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Lamellenraster

System von Streifen aus undurchsichtigem oder durchscheinendem Material (Blenden), welches verhindert, daß die Lampen unter einem bestimmten Blickwinkel direkt gesehen werden können. Die Wirksamkeit des L. zur Blendungsbegrenzung ist abhängig vom Abschirmwinkel. Dieser ergibt sich aus der Höhe der Lamellen, ihrem Abstand voneinander und der geometrischen Form des L., d. h. aus der Zuordnung der Lamellen untereinander . Allgemein ist ein Abschirmwinkel von 30° bis 45° ausreichend. Besteht die Gefahr, daß die Lampen auf der Arbeitsfläche Reflexblendung hervorrufen, dann muß die Lamellenhöhe größer oder der Abstand kleiner gewählt werden. Durch Schrägstellung der Lamellen in einer oder beiden Richtungen läßt sich die Lichtausstrahlung variieren. L. sind lichtabsorbierend und beeinflussen somit den Leuchtenwirkungsgrad. Der Wirkungsgrad sinkt mit der Zunahme des Abschirmwinkels und der Dicke der Lamellen. Die geometrische Form des L. und die Ober-flächenbeschaffenheit seiner Lamellen sind weitere Einflußfaktoren auf den Wirkungsgrad. Diffus reflektierende Lamellen ergeben eine gleichmäßige Leuchtdichte des L. Die Leuchtdichteintensität von L. kann durch den Re-flexionsgrad der Lamellen gesteuert werden.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Lamellenkupplung
Lamellensynchronisierung

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Siemens | Anregungsenergie | Austauschkorrelationsenergie

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen