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Lichtbedarf

Für die Erfüllung einer Sehaufgabe erforderliches Beleuchtungsniveau. Der L. ergibt sich vor allem aus der Sehaufgabe und soll eine möglichst fehlerfreie Arbeit ohne visuelle Ermüdung oder asthenopi-sche Beschwerden über lange Zeit ermöglichen. Anforderungen der Sehschärfe, Akkommodation und des beidäugigen Sehens sind mit einem hohen L. verbunden, bei erheblicher Abhängigkeit von subjektiven Einflüssen und Erfahrungen. Mit zunehmendem Alter erhöht sich der L., da Sehschärfe und Akkommodation sich verschlechtern und die Geschwindigkeit der biologischen Prozesse, die Präzision der inneren Regelprozesse abnehmen und die Schleierblendung im Auge durch Eintrübung der optischen Medien zunimmt . Lichtbedarf. Unterschied im Lichtbedarf zwischen alten (60 Jahre) und jungen Werktätigen (20 Jahre) bei verschiedenen Beleuchtungsstärken; (100 % = Lichtbedarf 20jähriger Personen) Durch Reizintensitätserhöhungen werden die Einschränkungen im Sehprozeß teilweise kompensiert. Setzt man den L. zum Lesen eines Buches für einen 40jährigen gleich 1, liegt der Wert für 50 Jahre bei 2, für 60 Jahre bei 5, für 30 Jahre bei %, für 20 Jahre bei %.

 

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