A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

LSL

Abk. für langsame störsichere Logik. HLL, engl. Abk. für high level logic, Hochpegellogik. HNIL, engl. Abk. für high noise immunity logic, Logik mit hoher Störsicherheit. Schaltungsfamilie, die eine hohe Störsicherheit gegen äußere Störsignale erreicht. Die Wirkungsweise wird an einem NAND-Gatter für drei Eingänge erläutert. Die Eingangssignale werden durch die Dioden VI... Vi miteinander verknüpft. Wenn alle Eingänge auf H-Pegel liegen, sind die Dioden VI... Vi gesperrt. Die Betriebsspannung Us erzeugt über R2, V5, R3 und R4 einen so hohen Spannungsabfall an der Basis von V6, daß dieser leitend ist. Dadurch wird V9 leitend. Das Emitterpotential von VI wird abgesenkt und V7 gesperrt. Am Ausgang erscheint L-Pegel. Wird an mindestens einem der Eingänge L-Pegel angelegt, so öffnet die betreffende Diode und leitet den Basisstrom für V6 ab. Dadurch sperrt V6, V7 öffnet und V9 gesperrt. Am Ausgang erscheint H-Pegel. Durch die Z-Diode V5 wird der Umschaltpunkt auf die halbe Nenn-Betriebsspannung festgelegt. Da die Betriebsspannung etwa bei 15V liegt (manche Schaltkreistypen erlauben bis 30 V), ergibt sich ein großer Spannungshub zwischen H-und L-Pegel. Durch den extern anzuschließenden Kondensator C (auch Miller-Kondensator genannt) können die Umschaltvorgänge künstlich verlangsamt werden (kapazitive Gegenkopplung), so daß kurze Störimpulse unterdrückt werden. L. kann nur dort angewendet werden, wo die Verarbeitungsgeschwindigkeit eine untergeordnete Rolle spielt. Beispiele sind Steuerungen an Maschinen, die selbst viele Störsignale erzeugen.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
LSI
LSP

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Protosonne | Gewichtskraft | Transaxialgetriebe

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen