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Magnetohydrodynamik (MHD)

Analog zur Hydrodynamik und zur Gasdynamik befaßt sich die M. mit Plasmen (Plasma) und Flüssigkeiten hoher elektrischer Leitfähigkeit unter dem Einfluß innerer und äußerer magnetischer Felder (Magnetismus). [ Eine Nutzung magnetohydrodynamischer Effekte gilt der Verwirklichung der Kernfusion, eine andere der direkten Gewinnung elektrischer Energie aus hocherhitzten Gasen in MHD-1 Kraftwerken. Versuchsanlagen im Megawattbereich laufen in der UdSSR, in I anderen Ländern werden sie projektiert. Bei Verwendung von Kohle als I Brennstoff sollen bei gleicher Leistung I gegenüber herkömmlichen Kohlekraft- I werken rund 50% Kohle gespart wer- I den können. Das bei der Verbrennung 1 (bei 2200 bis 2500 °C) entstehende I Plasma durchläuft ein Magnetfeld, das die positiven und negativen Ladungsträger voneinander trennt, wodurch I eine nutzbare elektrische Spannung I auftritt.

 

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magnetohydrodynamische Instabilität

 

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