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Nachzerfallswärme

Kernphysik, der verzögerte Anteil der bei der Kernspaltung freiwerdenden Gesamtenergie, der sich auf einen prompten und einen verzögerten Anteil verteilt. Der letztere ist durch den radioaktiven Zerfall der gebildeten Spaltprodukte bedingt und gibt einen Beitrag von ca. 6 % zur Reaktorleistung, während der prompte Anteil mit dem Abschalten des Reaktors, d.h. mit Unterbrechen der Kettenreaktion, verschwindet. Die absolute Grösse lässt sich praktisch nicht beeinflussen, und es ist Aufgabe der Reaktorsicherheit, ein Abführen der Nachzerfallswärme durch natürliche und erzwungene Konvektion zu gewährleisten.

 

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