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Praxisfaktor

Multiplikator, mit dem ein im Labor ermittelter Meßwert eines physiopsychologischen Parameters multipliziert werden muß, um auf die unter realen Bedingungen in der Praxis zutreffenden Werte zu gelangen. Da viele physiopsychologische Grundlagenuntersuchungen nur unter idealisierten Bedingungen im Labor gewonnen werden können, sind die Werte, um sie in die Praxis zu übertragen, mit den P. zu multiplizieren. P. resultieren aus Abschätzungen und sind deshalb mit Unsicherheiten behaftet. Gesicherte Angaben liegen z. Z. nur bei der Übertragung der Werte des Schwellenkontrastes auf reale Objekte unter Praxisbedingungen vor. So muß man berücksichtigen, daß die Form des Objekts von der des Laborobjekts abweicht, daß man nicht weiß, an welcher Stelle im Gesichtsfeld das Objekt auftaucht, daß sich die Objekte u. U. bewegen können und daß das Umfeld in seiner komplexen Gestalt ganz anders sein kann. Daraus resultiert ein größerer Schwellenkontrast (P. = 8).

 

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Prazisionsruderanlenkung

 

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