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Schwellenkontrast

Geringster noch wahrnehmbarer-^ Kontrast eines Sehobjektes zu seinem unmittelbaren Umfeld. Der S. ist das Verhältnis der Unterschiedsschwelle zur mittleren Leuchtdichte des angrenzenden Umfelds und hängt von vielen Parametern ab, z. B. Sehobjektgröße und -form, Lage des Sehobjektes, Darbietungszeit, individuelle Empfindlichkeit des Beobachters und Umfeldleuchtdichte. Für ein Sehobjekt mit einer Größe von 5’ beträgt der S. bei einer Umfeldleuchtdichte von 20 cd/m2 etwa 0,04. Der reziproke Wert des S. wird Kontrastempfindlichkeit genannt. Der S. wird gelegentlich zur Kennzeichnung der Sichtbarkeit (Sehreserve oder Visibilität) verwendet. Man versteht darunter das Verhältnis des tatsächlichen Kontrastes von Sehobjekt und Umfeld zu dem bei der vorherrschenden Umfeldleuchtdichte bewirkten S. des gleichen Sehobjekts. Eine Sichtbarkeit-größer „eins" bedeutet überschwelliges Sehen.

 

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Schwellenverstärkung

 

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Weitere Begriffe : Tangentialbeschleunigung | Metallreflexion | REM Color-Verfahren

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