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Prismenstrahlaufweitung

Laserphysik und -technik, Aufweitung des Laserstrahl im Resonator mittels eines oder mehrerer Prismen zur Verbesserung der spektralen Breite eines Littrow-Resonators. Die Idee ist analog der teleskopischen Strahlaufweitung beim Hänsch-Resonator. Dies ist möglich in einem offenen und einem geschlossenen Resonator. Der offene Resonator ist von der Effizienz her besser, dafür ist der Anteil an verstärkter spontaner Emission, und damit die erreichbare Linienbreite, grösser als beim geschlossenen Aufbau. Zur Berechnung der durch einen solchen Aufbau erreichbaren Linienbreite muss die Dispersion durch die Prismen mit der durch das Gitter zu einer Gesamtdispersion aufaddiert werden, so dass für die spektrale Breite des Lasers gilt:

Prismenstrahlaufweitung

wobei Prismenstrahlaufweitung der Ausfallswinkel des i-ten Prismas ist.

Durch Prismenstrahlaufweitung wurden mit Farbstofflasern Linienbreiten von bis zu 60 MHz bei einer Effizienz von 5 % erreicht.

 

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