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Reibungselektrizität

Elektrodynamik und Elektrotechnik, Triboelektrizität, die bei aneinander geriebenen, nichtleitenden Körpern auftretende Form der Elektrizität. Die Reibung spielt dabei nur insofern eine Rolle, als die Körper bis auf molekulare Abstände angenähert werden, wodurch eine Ladungsübertragung ermöglicht wird (Kontaktelektrizität). Ähnlich der Kontaktspannungsreihe für Metalle kann man für die Reibungselektrizität eine Spannungsreihe aufstellen, in der sich ein Stoff bei Reibung am nachfolgenden Stoff positiv, bei Reibung am vorhergehenden negativ auflädt (siehe Tab.); dieser Reihe liegt die Coehnsche Regel zugrunde, nach der derjenige Stoff mit der grösseren Dielektrizitätskonstante positiv aufgeladen wird. Die Reibungselektrizität ist (ausser Blitzen) die älteste, bereits seit dem Altertum bekannte Form der Elektrizität (Bernstein).

Reibungselektrizität: Spannungsreihe für aneinander geriebene oder in direkten Kontakt gebrachte Isolatoren.

Haare (Katzenfell)

Elfenbein

Bergkristall/Quarz

Flintglas

Baumwolle

Paier

Seide

Kautschuk

Harz

Lack

Siegellack

Hartgummi

Bernstein

Schwefel

 

 

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