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Reibung
Kraft, die die Relativbewegung zweier sich berührender Körper (auch einer Flüssigkeit oder eines Gases und eines festen Körpers) hemmt. Haftr. ist diejenige Kraft, die überwunden werden muß, damit überhaupt eine Bewegung möglich wird. Rollr. entsteht z. B. beim Abrollen eines Autoreifens auf der Straße oder in Wälzlagern, Gleitr. zwischen einer Welle und Lagerschalen. Das Verhältnis von Rei-bungs- zu Normalkraft nennt man Reibungszahl oder Reibungskoeffizient, di-menionslose Werte. R. ist außer beim Bremsen eine meist unerwünschte, energiezehrende Erscheinung, die nicht zu vermeiden, aber durch reibungsarme Lagerungen, durch Schmierung und geringe Oberflächenrauhigkeiten verringert werden kann.
StrömungsmechanikKlassische
Mechanik, der Effekt, dass jede reale Bewegung mit einer Umwandlung von
kinetischer Energie in Wärmeenergie verbunden ist. Damit verbunden ist für jede
Bewegung eine Reibungskraft, die der Bewegung entgegengerichtet ist und damit
bewegungshemmend wirkt. Je nach Art des bewegten Körpers und des Mediums, mit
dem die Reibung stattfindet, werden verschiedene Fälle unterschieden:
1) die Reibung zweier fester Körper aneinander (Gleitreibung,
Haftreibung);
2) die Reibung innerhalb einer Flüssigkeit (Viskosität)
Reibung, innere Reibung). Sie bildet zusammen mit der Haftbedingung die
Grundlage vieler strömungsmechanischer Phänomene reibender Flüssigkeiten
(Hagen-Poiseuillesches Strömung, Couette-Strömung, Navier-Stokes-Gleichungen,
Stokessches Reibungsgesetz).
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