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Rollfilm

Als der Amerikaner Hannibal Goodwin (1822-1900) 1887 den ersten Rollfilm patentieren ließ, ahnte er nicht, daß er damit die für die weltweite Verbreitung der Fotografie entscheidende Erfindung gemacht hatte. Sie war Voraussetzung für die Konstruktion der ersten Box-Kamera. George Eastman (1854-1932) war es, der die erste Filmgießmaschine bauen ließ, die den Rollfilm sogleich zur Massenware machte. Und natürlich lieferte er dazu die nötige Kamera. Diese Kodak Nr. 1, sie erschien im Juni 1888; (Film), enthielt einen Rollfilm für 100 Aufnahmen. Zur Entwicklung mußten Film samt Kamera in die Fabrik geschickt werden. Das Bild, das der auf Papier beschichtete Rollfilm lieferte, war rund und hatte einen Durchmesser von 05 mm. Seit damals wurde der Rollfilm vielfach verbessert. Statt auf Papier wurde er bald auf Zelluloid gegossen. Heute bestehen die Schichtträger aus Polyester. Mit dem ständigen Wechsel der Kamerakonstruktionen veränderte sich auch jeweils das Filmformat. Zur Unterscheidung von Klein- und Kleinstbildfilmen werden nur noch die 60 mm breiten Aufnahmefilme für Mittelformatkameras als Rollfilme bezeichnet.

 

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