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Rotations-Entwicklung

Zum Entwickeln von Filmen und Fotopapieren unterschiedlicher Formate (bei Papier von 13 x 18 cm bis jo x 60 cm) können auch Rotations-Entwicklungsgeräte verwendet werden, bei denen das Entwicklungsgut entweder in einem Rohr oder außen auf einer Trommel oder auch auf einem Rotor angebracht wird. Am gebräuchlichsten sind Entwicklungsrohre, in die - je nach Format - ein oder mehrere Blatt Fotopapier mit der Schichtseite nach innen und leicht gerollt eingelegt werden. Das Einfüllen des temperierten Entwicklers und die gesamte Verarbeitung kann nun, da das Rohr lichtdicht verschlossen ist, bei Tageslicht erfolgen. Die einfachste Form der Rotations-Entwicklung ist die manuelle Bewegung des Entwicklungsrohres, das auf dem Labortisch möglichst gleichmäßig hin und hergerollt wird. Es gibt allerdings auch Anlagen, bei denen das Rohr über einen elektrischen Friktionsantrieb mit Umpolschaltwerk motorisch bewegt wird, wodurch ein gleichmäßiger Bewegungsrhythmus erreicht wird. Die Rotations-Entwicklung ist, im Vergleich zur konservativen Schalenentwicklung, besonders rationell, denn der Chemikalienverbrauch ist -bedingt durch das Konstruktionsprinzip - verhältnismäßig gering. So werden z. B. für eine 50 x 60-cm-Vergrößerung lediglich ca. 4^0 ccm Entwicklerflüssigkeit benötigt. Im Zusammenwirken mit neuen Schnellprozessen trägt die Trommelentwicklung wesentlich zur Verkürzung der Verarbeitungszeiten bei. In modernen Rotations-Ent-wicklungsmaschinen erfolgt die Temperaturkonstanthaltung in einem geschlossenen Behälter durch eine Um-luftheizung - neuerdings bei relativ hohen Verarbeitungstemperaturen auch mit Hilfe eines Wassermantelbades.

 

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