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Schiffsmodell

1. Verkleinerter, mehr oder weniger maßstabgetreuer (vorbildgetreuer) Nachbau eines Schiffs oder Boots. S. werden als Ausstellungsmodelle für Ausstellungen, Museen, Messen und Lehrkabinette, als Wettkampfmodelle (Schiffsmodellklassen) für sportliche Wettbewerbe nach den Regeln der NAVIGA ocier als Hobbymodelle zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung gebaut. Je nach Aufgabenstellung können diese S. als Voll, Halb, schwimmfähige oder fernsteuerbare Modelle gebaut sein. Die Klassifizierung der vorbildgetreuen S. kann nach dem Verwendungszweck des Originals (Schiffsklassen und typen) oder der Klasseneinteilung der NAVIGA (Schiffsmodellklassen) geschehen. — 2. Spezielle Konstruktion eines kleinen Wasserfahrzeugs für sportliche Wettbewerbe, das unter Ausnutzung der Bauvorschriften für die entsprechende Klasse der NAVIGA eine reine Zweckkonstruktion zur Erzielung sportlicher Höchstleistungen ist. Diese S. werden deshalb auch als Zweckmodelle von den vorbildgetreuen S. unterschieden. — 3. Verkleinerter, absolut maßstabgetreuer Aufbau des Rumpfs eines großen Schiffs oder Boots für wissenschaftliche Untersuchungen (Schleppversuche); dann als Versuchs- oder Schleppmodell bezeichnet. Durch Messungen im Schleppkanal können die Eigenschaften eines Modellrumpfs (Widerstand, Seegangsverhalten, Stabilität u. a.) bestimmt und entsprechende Änderungen am Rumpf vorgenommen werden. Schleppmodelle sind eine ökonomische Form, die Eigenschaften eines Schiffs vor dem Bau zu bestimmen bzw. in gewünschter Weise zu verändern.

 

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