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Sekundärthermometer

Festkörperphysik, in der Praxis verwendete Thermometer. Die Internationale Temperaturskala von 1990 (ITS) wird durch Temperaturfixpunkte (Fixpunkte), die mit Primärthermometern bestimmt werden, gebildet. Die Definition der Skala wird durch empfohlene Messvorgehensweisen für bestimmte Sekundärthermometer vervollständigt. Sekundärthermometer müssen kalibriert werden, damit die thermodynamische oder absolute Temperatur hinreichend genau mit ihnen gemessen werden kann. Im Prinzip eignet sich jegliche physikalische Grösse zum Thermometer, wenn sie sich empfindlich und reproduzierbar mit der Temperatur ändert und leicht zu messen ist.

Im Normalgebrauch sind Flüssigkeitsthermometer sowie andere Ausdehnungsthermometer am häufigsten. Auf der Grundlage der Temperaturabhängigkeit des elektrischen Widerstandes von Metallen und Halbleitern beruhen die Widerstandsthermometer.

Thermoelemente nutzen die thermoelektrische Potentialdifferenz zweier miteinander verbundenen unterschiedlichen Metalle, die sie an den unverbundenen Enden aufweisen, aus. In der Kryotechnik werden vor allem Dampfdruckthermometer und Schmelzkurventhermometer benutzt. Zu den im ITS empfohlenen Sekundärthermometern zählen auch die magnetischen Thermometer.

 

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