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Simultanporträt

Die Grundidee des Simultanporträts ist der Wunsch, den zu Porträtierenden von »zwei Seiten« zu zeigen. Es handelt sich um eine alte Tricktechnik, die heute, im Zeichen des Farbporträts, in den Fotoateliers wieder mit Erfolg aufgegriffen wird. In den meisten Fällen wird eine größer in den Hintergrund genommene Profilaufnahme mit einer kleineren Frontansicht oder einem Halbprofil ein- und derselben Person (oder eines Paares) kombiniert. Das kann auf dem Wege der Doppelbelichtung bei der Aufnahme geschehen oder durch Überein-anderkopieren zweier Negative unter dem Vergrößerungsgerät. Beide Aufnahmen werden am besten vor einem schwarzen Hintergrund gemacht, auf den selbst kein Licht fallen sollte. Die zuverlässigere Technik ist die Montage unter dem Vergrößerungsgerät. Hier kann der Fotograf mit mehreren, unterschiedlich ausgeleuchteten Varianten der Hintergrund- und Vordergrundversion des Motivs arbeiten. Außerdem lassen sich die Einzelbilder nach Sicht millimetergenau übereinanderkopieren. Werden zwei Negative im Sandwich-Verfahren kopiert, müssen sie Schicht gegen Schicht in die Negativbühne eingelegt werden, wodurch eines der beiden Bilder seitenverkehrt erscheint. Meist wird hierfür das Hintergrundprofil verwendet. Wenn es auf originalgetreue Wiedergabe ankommt, muß eines der Motive zweimal umkopiert und dabei gekontert werden.

 

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