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Solvay-Konferenzen

Biographien, Konferenzen über jeweils aktuelle Probleme der Physik, die von 1911-1973 von Ernest Solvay veranstaltet wurden. Im Jahre 1911 lud der belgische Chemiker und Industrielle Ernest Solvay die führenden zeitgenössischen Physiker zu einer einwöchigen Konferenz nach Brüssel ein, wo sie die aktuellen Grundprobleme der Physik, insbesondere das Strahlungsproblem, diskutieren und einer kritischen Bilanz unterziehen sollten. Diese erste Solvay-Konferenz brachte den internationalen Durchbruch in der Anerkennung und wissenschaftlichen Rezeption der jungen und bis dahin ein Schattendasein führenden Quantentheorie. Der Erfolg der Tagung veranlasste Solvay, daraus eine regelmässige Einrichtung zu machen, und auch die folgenden 16 Konferenzen – unterbrochen durch die beiden Weltkriege fanden sie im dreijährigen Turnus bis 1973 statt – waren Gipfeltreffen der zeitgenössischen Physiker, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Physik, namentlich der Quanten- und Kernphysik, ausübten.

Lit.:  J. Mehra: The Solvay Conferences on Physics. Aspects of the development of Physics since 1911, Dordrecht, Boston, 1975; P. Mallage, G. Wallenborn (Hrsg.): The Solvay Councils and the Birth of Modern Physics, Basel, Boston, Berlin, 1999.

 

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