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Stand-By-Betrieb

Engl. stand by, Bereitschaft. Inaktiver Be-trieMmodus einer elektronischen Schaltung oder eines Geräts unter reduzierten Betriebsbedingungen, um im Bedarfsfall eine schnellstmögliche Inbetriebnahme zu erreichen. Man benutzt den S. bei hochkomplexen Systemen zur Schaffung einer Redundanz für den Fall einer Havarie (fehlertolerante Systeme) bzw. um aus einer Vielzahl von Schaltungen (oder Geräten) je nach Bedarf kurzfristig eine für die Arbeitsaufnahme aktivieren zu können. In der Mikrorechentechnik wird der S. sowohl für periphere Geräte als auch für mikrorechnerinterne IS, z. B. Halbleiterspeicher, genutzt. IS, die im S. arbeiten, haben in der Mehrzahl der Fälle eine reduzierte Leistungsaufnahme (bis zu 90 %) gegenüber dem aktiven Zustand. Für diese Anwendung haben sie oft Tri-State-Ausgänge, die über einen Steuereingang (Chip Select) in einen inaktiven, hochohmigen Zustand versetzt werden können.

 

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