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Telefax

Weltweit eingeführter Begriff für »Fernkopieren«, eine Dienstleistung, die von der Deutschen Bundespost unter der Bezeichnung »Telebrief« auch öffentlich angeboten wird. Der Begriff ist aus den lateinischen Wörtern »fac« (mache) und »simile« (ähnlich) abgeleitet. Die Übertragung von Text- und Bildvorlagen vollzieht sich zwischen zwei T. -Geräten im allgemeinen über das Leitungsnetz der Post. Die Vorlagen werden optisch zeilenweise abgetastet, wobei das Schriftbild üblicherweise horizontal und vertikal in 8 Punkte je Millimeter oder 3, 85 und 7, 7 Zeilen/mm zerlegt, sprich digitalisiert (digital) wird. Über Photodioden werden die dabei entstehenden optischen Signale (Nachricht) in elektrische umgesetzt und zum Empfänger übertragen. Im Empfangsgerät werden sie von einem »elektrographischen Kamm« ausgelesen, auf ein meist auf Wärmeeinwirkung reagierendes Papier übertragen und mit Hilfe eines Toners (Farbpulver) auf diesem fixiert. Seit 1990 werden auch T. -Geräte angeboten, die Farben übertragen und statt des bisher üblichen Thermopapiers Normalpapier verwenden können. Anfang 1990 gab es weltweit bereits mehr als acht Millionen T. -an-Schlüsse, über die Hälfte davon in Japan. Elektrodynamik und Elektrotechnik, Endgerät für die Übermittlung von Bildvorlagen über das Telefonnetz. Analog zur Bildübertragung beim Fernsehen wird das zu übermittelnde Dokument zeilenweise abgetastet und in Form elektrischer Signale übertragen.

 

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