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Voyager
Amerikanische Raumsonden zur Erkundung unseres Sonnensystems. VI erreichte nach 17 Monaten Flugzeit im März 1979 das Planetensystem des Jupiter. V. 2 wurde am 20. 8. 1973 gestartet und erreichte nach über zwölf Jahren den Sonnenfernen Neptun. Beide Missionen gelten als eines der erfolgreichsten Kapitel der unbemannten Raumfahrt. U. a. registrierten beide Sonden aktive Vulkane auf dem Jupitermond Io.
Luft- und Raumfahrttechnik, zwei
identische Raumsonden Voyager 1 und 2, die 1977 von der NASA gestartet wurden
und die bis 1989 vier Planeten und über drei Dutzend Monde besuchten. Nach
ihrem Vorbeiflug an den Planeten Jupiter (1979) und Saturn (1980/81) trennten
sich die Wege der Geschwistersonden. Während Voyager 1 das Planetensystem
verliess, führte der Weg von Voyager 2 noch zu den Planeten Uranus (1986) und
Neptun (1989). Von allen Planetenbesuchen lieferten die beiden Sonden Tausende
von Bildern sowie wissenschaftliche Daten zur Strahlungs- und Partikelmessung.
Die Stromversorgung der beiden Sonden übernahmen in dieser extremen
Sonnenentfernung je drei Radioisotopenbatterien. Der Vorbeiflug an mehreren der
grossen Planeten (»Grand Tour«) wurde dabei zum einen durch eine besondere, Ende
der 70er Jahre vorherrschende, Konstellation der äusseren Planeten
(Perlenschnur) wie auch durch die konsequente Ausnutzung der Swing-By-Technik
erst möglich.
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