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Zeppelin

nach dem Entwickler Graf Ferdinand v. ZEPPELIN benanntes lenkbares, starres Luftschiff.

Luftschiff, Luftfahrzeug von zylindrischer Form, dessen Flugfähigkeit durch den Auftrieb eines Gases (früher Wasserstoff, heute vorwiegend Helium) gewährleistet wird. Anfang des 20.Jh. begann mit dem von Ferdinand Graf von Zeppelin entworfenen »LZ 1« die Ära der lenkbaren Luftschiffe, auch kurz Zeppeline genannt. Mit 128 m Länge und einem Durchmesser von knapp 12 Metern fasste es 11 327 m3 Gas. Bis zum 1. Weltkrieg wurden allein in den Zeppelinwerken in Friedrichshafen mehr als 100 »fliegende Zigarren« für den zivilen und militärischen Einsatz gebaut. Die Explosion des seinerzeit grössten Luftschiffs, der »Hindenburg LZ 129« (245 m lang, 200 000 m3 Wasserstoffgasbefüllung) im Jahre 1937 beim Landeanflug auf Lakehurst (USA) entschied die langjährige Konkurrenz zwischen Zeppelinen und Flugzeugen schliesslich für letztere. In letzter Zeit sind sog. Lasten-Zeppeline wieder verstärkt für Transportzwecke im Gespräch.

Zeppelin

Zeppelin: Das Luftschiff »LZ 127 Graf Zeppelin« von 1928.

Biographien, Ferdinand Graf von, Erfinder des lenkbaren Starr-Luftschiffs, *8.7.1838 Konstanz, †8.3.1917 Berlin; seit 1858 württembergischer Offizier (zuletzt General), 1885 württembergischer Gesandter in Berlin; seit 1873 mit der Konstruktion von Luftschiffen beschäftigt; erbaute nach Ablehnung seiner Pläne durch militärische Stellen (1895) aus eigenen Mitteln den ersten, nach ihm benannten »Zeppelin« (1899/1900); gründete die »Luftschiffbau Zeppelin GmbH« in Friedrichshafen am Bodensee, eine Motoren- und Zahnradfabrik.

Zeppelin

Zeppelin, Ferdinand Graf von

 

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