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AG-Synchrotron

Alternierende-Gradienten-Synchrotron, AGS, ringförmig angelegter Beschleuniger zur Erzeugung hochenergetischer Teilchenstrahlen, der durch eine spezielle Anordnung der Führungsmagnete gekennzeichnet ist. Man gibt die Azimutalsymmetrie des Feldes auf und benutzt aufeinanderfolgende Paare von Quadrupolmagneten mit vertauschten Polkonfigurationen. Ein Synchrotron dieses Typs weist folgende Vorteile auf:

1) Man erreicht eine hohe Bahnstabilität gemäss der Steenbeckschen Bedingung durch eine starke Fokussierung (n >> 1), wobei die Feldgradienten n weit über 1000 liegen können. Die Teilchenströme werden in aufeinanderfolgenden Bereichen des Magnetfeldes radial fokussiert und azimutal defokussiert, im nächsten Sektor radial defokussiert und azimutal fokussiert usw.

2) Ein weiterer Vorteil des AG-Synchrotrons besteht in der Reduktion der Amplituden und der Erhöhung der Frequenz von Betatronschwingungen. Dadurch können die Bauelemente, vor allem die Magnete, sehr viel kleiner ausgelegt werden, so dass Synchrotrons mit Endenergien von mehr als 20GeV technisch erst möglich wurden. Nahezu alle gegenwärtigen Synchrotrons sind AG-Synchrotrons.

 

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