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Synchrotron
Beschleuniger, in dem geladene Teilchen im Vakuum, durch ein Magnetfeld (Magnetismus) geführt, eine Kreisbahn mit Beschleunigungsstrecken durchlaufen, auf denen sie hochfrequente Wechselspannung (Spannung) immer energiereicher werden läßt. Die Teilchen müssen phasengleich (synchron) zur Wechselspannung (Wechselstrom) umlaufen.
Teilchenphysik,
Kreisbeschleuniger mit festem Radius des Magnetringes. Im Gegensatz zum
Zyklotron ist hier das Magnetfeld variabel und der Radius der Teilchenbahn
fixiert. Damit die Teilchen trotz der stetig wachsenden Energie auf ihrer
Sollbahn bleiben und der Bahnradius nicht anwächst, muss das Magnetfeld synchron
zur Energie erhöht werden. Typische maximale Magnetfeldstärken sind 1,5 T für
normalleitende und 5 T für supraleitende Magnete. Während Protonen praktisch
verlustfrei beschleunigt werden können, emittieren Elektronen
Synchrotronstrahlung, die schnell mit der Energie wächst. Um diese Verluste
gering zu halten, weisen Elektronensynchrotrons einen grossen Umfang auf. So hat
beispielsweise der LEP-Ring am CERN einen Umfang von etwa 27 km. Zur Injektion
sind dem Synchrotron beispielsweise Linearbeschleuniger oder Mikrotrons als
Vorbeschleuniger vorgeschaltet. Die meisten Synchrotrons werden heute als
AG-Synchrotrons ausgelegt.

Synchrotron: In zwei Spalten (S) werden die Teilchen in einem
Hochfrequenzfeld beschleunigt und in einem zeitlich anwachsendem Magnetfeld (M)
senkrecht zur Zeichenebene auf ihrer Sollbahn mit Radius R
geführt.
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