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Baade

Walter, deutsch-amerikanischer Astronom, *24.3.1893 Schröttinghausen, †25.6.1960 Göttingen; 1919-31 Sternwarte in Hamburg-Bergedorf; entdeckte 1920 den Planetoiden Hidalgo; 1931-58 am Mount-Wilson- und Mount-Palomar-Observatorium in Kalifornien; arbeitete unter anderem über Novae und Supernovae und stellte 1933 mit F. Zwicky die Hypothese auf, dass Neutronensterne als Folge von Supernovae entstehen; bedeutende Beiträge zur Struktur des Milchstrassensystems und anderer Galaxien, über RR-Lyrae-Sterne und die Verbesserung der kosmischen Entfernungsbestimmung mittels Cepheiden (Baade-Wesselink-Methode); verdient um die Erforschung von Sternpopulationen, deren Bezeichnung er 1944 einführte; löste 1944 mit dem 2,5-m-Hooker-Reflektor des Mount-Wilson-Observatoriums erstmals die Zentralregion des Andromedanebels in Einzelsterne auf; fand 1948 den Planetoiden Icarus; nach ihm ist eine bestimmte Region der Milchstrasse (Baades Fenster) benannt, in der der Beobachter einen kaum durch Dunkelwolken verhüllten Blick auf die den Kern ("Aufwölbung") des Milchstrassensystems bildenden Sterne hat.

Baade

Baade, Walter

 

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