A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Bornsche Gleichung

Beziehung zur Berechnung der Solvatationsenthalpie DSolG eines Ions in einer Lösung. Dabei ist DSolG die freie Standardenthalpie der Solvatation des Ions: M + (g) Bornsche Gleichung M + (Lösung). M. Born berechnete für diese Reaktion die elektrische Arbeit, die notwendig ist, um ein Ion aus dem Vakuum in das Lösungsmittel zu überführen. Das Lösungsmittel wird dabei als kontinuierliches Dielektrikum mit der Dielektrizitätszahl er betrachtet. Seine Gleichung lautet:

Bornsche Gleichung ,

mit z als Ionenladung, r als Radius des Ions und NA als Avogadro-Konstante. Werte von er für Wasser bzw. Benzol sind 78,54 bzw. 2,274 (bei 298 K). Für kleine, hochgeladene Ionen in Medien mit hoher relativer Dielektrizitätskonstante erhält man stark negative Werte der freien Solvatationsenthalpie. Mit Wasser als Lösungsmittel ist DSolG gleich der freien Hydrationsenthalpie DHydG.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Born-von-Kármán-Randbedingung
Bornsche Näherung

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Adaptationszustand | digitale Signalspeicherung | Tokamak

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen