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C-Symmetrie

Invarianz der Naturgesetze unter der Ladungskonjugations-Operation C (von charge conjugation), bei der sämtliche ladungsartigen Quantenzahlen ihr Vorzeichen umkehren. Für freie Felder f(x) mit der Fourier-Zerlegung in Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren von Teilchen a(a†) und Antiteilchen b(b†),

C-Symmetrie

(h.c. steht für das hermitesch Konjugierte des ersten Terms) bedeutet Ladungskonjugation einfach die Vertauschung der Erzeugungs- und Vernichtungs-Operatoren a und b.

Die fundamentalen Naturgesetze sind invariant unter C, mit Ausnahme der schwachen Wechselwirkung, die zugleich auch die Invarianz unter Raumspiegelungen (Paritätstransformation P) verletzt. Die Verletzung der C-Invarianz in der schwachen Wechselwirkung wurde (zusammen mit der Paritätsverletzung) erstmals 1956 von Lee und Yang theoretisch vorhergesagt und konnte 1957 experimentell bestätigt werden. (Parität, C-Parität)

 

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