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Chemigramm

1956 entdeckte Pierre Cordier (geb. 1933) ein Verfahren zur rein photochemischen Erzeugung von ästhetisch wie farblich künstlerische Ansprüche erfüllenden Farbbildern. Cordier bezeichnet sie als aleatorisch, weil sie die Zufälligkeit als wesentliches gestalterisches Element der Entstehung bewußt mit einbeziehen. Chemigramme entstehen ohne Kamera oder Vergrößerungsgerät ausschließlich durch chemische und mechanische Beeinflussung lichtempfindlicher Materialien. Somit sind die drei Elemente der Chemigrammherstellung eine lichtempfindliche Schicht, mechanische Manipulationsmittel (z. B. die Hand) und chemische Substanzen (Entwickler, Fixierbäder, Tonungsbäder, Abschwächer, Farbstoffe etc.).

 

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