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Diffusionsnebelkammer

eine Form der Nebelkammer, die mit einem Gas-Dampf-Gemisch gefüllt und permanent sensitiv ist. Mit Hilfe eines konstanten Temperaturgradienten wird ein Gebiet erzeugt, in dem sich ständig übersättigter Dampf befindet. Ein in dieses Gebiet eindringendes Teilchen wird ohne weitere Auslösebedingungen registriert. Ein Säuberungsfeld sorgt für die Entfernung der positiven Ionen. Nachteile von Diffusionsnebelkammern sind die geringen Volumina übersättigten Dampfes, zudem sind die Ereignisse nicht zu triggern, so dass auch uninteressante Untergrundereignisse registriert werden. Wie alle Nebelkammern wird auch die Diffusionsnebelkammer heute wegen der oben genannten Nachteile und wegen der photographischen Registrierung der Signale nur noch selten eingesetzt.

 

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