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diskretes Gauss-Modell

Thermodynamik und statistische Physik, spezielles Gittermodell der Statistischen Physik, bei dem jedem Gitterpunkt i als lokalem Freiheitsgrad eine ganze Zahl hi zugeordnet wird. Die Energie E einer Konfiguration ist durch

diskretes Gauss-Modell

gegeben, wobei die Summation über alle benachbarten Gitterpunkte diskretes Gauss-Modell läuft und e eine Energiekonstante darstellt.

Das diskrete Gauss-Modell besitzt in zwei Dimensionen einen Kosterlitz-Thouless-Phasenübergang und ist eng verwandt mit dem Villain-Modell sowie dem zweidimensionalen Coulomb-Gittergas. Es findet beispielsweise Anwendung in der Theorie der Grenzflächen (Oberflächenphysik).

 

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