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Elektrodenvorheizung

Vorheizen der Elektroden mancher Entladungslampen, um die Austrittsarbeit der Elektronen herabzusetzen. E. ermöglicht eine schonende Zündung einer Entladungslampe. So werden z. B. bei der Leuchtstofflampe die Elektroden durch einen Glimmstarter verbunden und durch den dadurch fließenden Strom auf 400 °C bis 800 °C (20 s bis 100 s) aufgeheizt, bevor der Zündimpuls des Vorschaltgeräts die Lampe zündet. Diese Art der Zündung ist günstig für die Lebensdauer der Lampe. Zündet die Lampe ohne Vorheizung, spricht man von einem Kaltstart, bei dem sich die Emissionsschicht der Elektrode schnell abbaut. Die Lebensdauer der Lampe sinkt deshalb rapide ab (auf 30 % der Nennlebensdauer). Nach erfolgter Zündung der Lampe wird die E. meist abgeschaltet, und die Elektroden erhitzen sich selbst.

 

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