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elektrolytische Raffination

ein Trennverfahren zur Gewinnung hochreiner Metalle, insbesondere Kupfer (z.B. für die Elektrotechnik). Bei diesem Elektrolyseprozess wird das Rohkupfer, welches vorwiegend durch Zink, Eisen, Silber und Gold verunreinigt ist, als Anodenplatte (90 ´ 70 ´ 4 cm3) in verdünnte Schwefelsäure getaucht. Als Kathoden werden Feinkupferbleche verwendet. Bei der folgenden Elektrolyse geht Kupfer an der Anode in Lösung und scheidet sich als Reinstkupfer an der Kathode ab. Dabei bleiben die unedleren Verunreinigungen in Lösung, und die edleren sedimentieren im Anodenschlamm und können daraus gewonnen werden. Für diesen Vorgang wird eine Stromdichte bis 300 A / m2 benötigt, und es herrscht eine Elektrolysenbadspannung von etwa 0,3 V. Das entstandene Elektrolytkupfer besitzt eine Reinheit von bis zu 99,99 %.

 

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