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Elektronenbeschleuniger

Gerät zur Beschleunigung von Elektronen auf hohe Energien (mehrere GeV, Beschleuniger). Man verwendet zum einen Linearbeschleuniger, wie beispielsweise den Stanford Linear Accelerator (SLAC), der Energien bis 25 GeV erzeugt, oder Kreisbeschleuniger, zumeist Synchrotrons wie das DESY-Synchrotron, mit dem Elektronen auf 7 GeV beschleunigt werden. Die Energien liegen allgemein zwischen 1 und 50 MeV, die Strahlleistungen gehen bis zu 20 kW. Haupteinsatzgebiete sind neben der Grundlagenforschung die Strahlentechnik, -technologie, -therapie und Defektoskopie. Neben den seit vielen Jahren benutzten Betatrons haben neuerlich die Mikrotrons an Bedeutung gewonnen, insbesondere in der Aktivierungsanalyse über die Photokernreaktionen.

Bei Kreisbeschleunigern treten Energieverluste durch Synchrotronstrahlung auf (Elektronensynchrotron). Dieser ursprünglich unerwünschte Effekt wird heute gezielt in vielen Forschungsbereichen eingesetzt, beispielsweise in der biomedizinischen Forschung und in der Materialforschung.

 

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