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elektronenstossinduzierte Emission

die Emission von Elektronen durch inelastische Stösse zwischen Primärelektronen eines Elektronenstrahls und in einem Festkörper gebundenen Elektronen. Der analoge Prozess in Festkörpern wird als Elektronenstossionisation bezeichnet. Damit die Elektronen den Festkörper verlassen können, muss die beim Stoss übertragene Energie mindestens so gross sein wie ihre Bindungsenergie. Die emittierten Elektronen werden als Sekundärelektronen bezeichnet. Ein Primärelektron kann die Emission mehrerer Elektronen verursachen, da bei einem inelastischen Stossprozess nur ein geringer Teil der Energie des Primärelektrons transferiert wird. Der Effekt wird in Sekundärelektronenvervielfachern ausgenutzt.

 

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